Mobilität im Landkreis Friesland

Der Landkreis Friesland ist groß – und natürlich fährt der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) hier nicht im gleichen Takt wie in einer Großstadt. Trotzdem sollte man die vorhandenen Möglichkeiten nicht unterschätzen.

Immer wieder arbeitet der Landkreis daran, neue Verbindungen zu schaffen, bestehende Angebote auszubauen und die Taktungen zu verbessern. Damit der ÖPNV langfristig weiterentwickelt werden kann, ist jedoch auch entscheidend, dass die vorhandenen Verbindungen genutzt werden.

Mit dem Zug weiter unterwegs

Neben dem Busverkehr bietet uns Friesland auch die Möglichkeit, mit der Bahn weiter zu reisen. Im Landkreis gibt es vier SPNV-Stationen:

  • Jever
  • Schortens-Heidmühle
  • Sande
  • Varel

Über diese Bahnhöfe bestehen unter anderem Verbindungen in Richtung Wilhelmshaven, Oldenburg und Esens. Gerade für längere Strecken kann die Bahn damit eine gute Alternative zum Auto sein.

Natürlich läuft auch bei der Bahn nicht immer alles nach Plan. Auch wir haben schon am Bahnhof gestanden und statt des Zuges kam ein Schienenersatzverkehr (SEV). 

Trotzdem sind unsere bisherigen Bahnfahrten überwiegend gut gelaufen – und wir finden, dass auch das einmal erwähnt werden darf.

Positiv ist außerdem, dass sich an unseren Bahnhöfen in den vergangenen Jahren einiges getan hat. Die Stationen wurden aufgewertet und sind heute stufenfrei erreichbar. Barrierefreiheit bleibt dabei ein wichtiges Thema: Für Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder anderen Mobilitätseinschränkungen ist ein wirklich unkomplizierter Zugang zur Bahn entscheidend. An den vier Stationen gibt es bereits stufenfreie Zugänge, gleichzeitig bestehen bei einzelnen Elementen noch Verbesserungsmöglichkeiten. So fehlen beispielsweise am Bahnhof Jever bislang taktile Leitelemente für Menschen mit Sehbehinderungen.

Auch der Bahnhof Varel ist dabei ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den südlichen Teil des Landkreises. Von hier aus bestehen Verbindungen Richtung Wilhelmshaven und Oldenburg.

Nachhaltig unterwegs – Schritt für Schritt

Ein gut funktionierender ÖPNV entsteht nicht allein durch neue Buslinien, bessere Taktungen oder moderne Bahnhöfe. Er braucht auch Menschen, die ihn nutzen.

Wer also die Möglichkeit hat, Bus oder Bahn statt des eigenen Autos zu nutzen, kann damit nicht nur den eigenen Alltag nachhaltiger gestalten, sondern gleichzeitig dazu beitragen, dass diese Angebote erhalten bleiben und weiterentwickelt werden können. 

Denn auch im ländlichen Raum gilt: Je mehr Menschen nachhaltige Mobilitätsangebote nutzen, desto wichtiger werden sie für unsere Region.

ÖPNV - Öffentlicher Personennahverkehr