Die Goitzsche: von der Tagebaulandschaft zum Naturrefugium

In der Goitzsche bei Bitterfeld – einer ursprünglich idyllischen Auwaldlandschaft am Muldelauf – wurde fast ein ganzes Jahrhundert Braunkohle abgebaut. Nach der Wiedervereinigung war der Abbau jedoch nicht mehr profitabel und die Tagebaue wurden stillgelegt. Zurück blieb eine 62 Quadratkilometer große Mondlandschaft.

Bereits vor zehn Jahren hat der BUND erkannt, dass aus dieser „vernutzten“ Landschaft mittelfristig ein Kleinod entstehen würde, wenn man der Natur freien Lauf lässt. Deshalb begann der BUND, mit Spendengeldern Flächen in der Goitzsche zu kaufen.

Goitzsche, Foto: Falco Heidecke
Die Goitzsche: ungestörter Lebensraum für Tiere und Pflanzen.


Heute ist die Goitzsche längst keine Mondlandschaft mehr, vielmehr hat die Natur ihr Territorium Stück für Stück zurückerobert. Für viele Pflanzen und Tiere ist die Goitzsche inzwischen zu einem idealen Refugium geworden: In den Abbaugruben sind kristallklare Seen mit einer reichen Tierwelt entstanden. Auf den einstigen Halden gedeihen Sandtrockenrasen und lichte Birkenwälder. Eine Wildnis mitten in Deutschland, in der sogar ein Seeadler-Pärchen seinen Horst hat.

Heute wacht die BUND-Stiftung mit dem BUND vor Ort darüber, dass sich die Wildnis ungestört entwickeln kann. Um die Goitzsche weiterhin als Naturrefugium zu bewahren, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Spenden Sie jetzt.



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